Babys Haut braucht Schutz

Empfindliche Haut muss geschützt werden

Empfindliche Haut muss geschützt werden

Unsere Haut ist unser größtes und vielseitigstes Organ. Mit ihr schützen wir uns vor Umwelteinflüssen, sie hat eine wichtige Funktion für den Stoffwechsel und die Immunologie, sie dient aber auch der Kommunikation, der Repräsentation sowie der Wahrung unseres inneren Gleichgewichts. Und in ganz nüchternen Zahlen ausgedrückt: Sie kann bis zu zwei Quadratmeter groß und zehn Kilo schwer werden.

Allerdings braucht sie selbst auch Schutz und Pflege, denn wir haben weder Fell noch Federn und sind daher - unbekleidet - weitgehend ungesichert der UV-Strahlung ausgesetzt. Vor allem die noch junge Haut von Babys und Kleinkindern ist äußerst empfindlich und weist im Unterschied zur Haut von Erwachsenen einige Besonderheiten auf.

Ein weiteres Merkmal der Babyhaut: Sie kann noch nicht für einen Temperaturausgleich sorgen. Einerseits sind die Schweißdrüsen noch schwach entwickelt und produzieren keinen oder nur wenig Schweiß, mit dem der Körper Verdunstungskälte erzeugt und somit einer Überhitzung vorbeugt. Andererseits ist die Hautoberfläche größer und neigt damit schneller zur Auskühlung, vor allem über die Kopfhaut. Insgesamt dürfen Babys keinen größeren Temperaturschwankungen ausgesetzt werden. Sie nachts in einem auskühlenden Zimmer schlafen zu lassen ist ebenso tabu wie sie im Kinderwagen in die pralle Sonne zu stellen.

Und nicht zuletzt funktioniert die zarte Babyhaut noch nicht als Schutzbarriere gegen äußere Einflüsse. Belastende oder sogar schädliche Stoffe können leicht in den Körper dringen und sich in den Zellen einlagern. Daher sollten junge Eltern sorgfältig die Inhaltsangaben aller Produkte prüfen, mit denen die Haut ihres Kleinkindes in Berührung kommt. Ein Garant für unbedenkliche Produkte ist das Gütesiegel von “Öko-Test”. In zahlreichen Sonderheften sind die Testergebnisse von Waren und Dienstleistungen rund ums Kind unter die Lupe genommen worden. Dort erfahren Eltern, mit welcher Wundschutzcreme sie ihr Kind sorglos eincremen dürfen und von welchen Wachsmalstiften sie besser die Finger lassen.